LHC@home

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LHC@home
Simulationen für den Bau des neuen LHC-Teilchenbeschleunigers am CERN
Webseite: http://lhcathome.cern.ch/lhcathome/
Status: Aktiv
Start: Juli 2005
Plattformen: Microsoft Windows, Linux
Open Source: Nein

Die Fragen in diesem Artikel beziehen sich speziell nur auf das LHC@home-Projekt.


Inhaltsverzeichnis


Allgemein

Warum ist die Berechnung mancher Arbeitspakete bereits nach wenigen Minuten abgeschlossen?

Es besteht kein Grund zur Sorge.

Wenn bei der Simulation die Teilchen schon nach wenigen Umläufen gegen die Wand der Vakuumröhre prallen - und ihn möglicherweise beschädigen könnten - wird die Berechnung abgebrochen, da es keinen Sinn hätte, die Berechnung fortzuführen. Das Resultat wird wie jedes andere zurück zum Projektserver geschickt und in die Datenbank eingetragen. Diese Resultate sind für die Entwicklung des LHCs genauso wichtig wie die anderen Resultate.

Wie lange dauert die Berechnung eines Arbeitspaketes?

Die Berechnungsdauer eines Arbeitspakets hängt in der Regel von der Geschwindigkeit Ihres Computers ab. Zur Zeit haben die einzelnen Arbeitspakete verschiedene Längen. Die einen simulieren 10.000, die anderen 100.000 und der Rest 1.000.000 Umläufe von 60 Teilchen im LHC. Auf einem 2 Ghz-Computer sollte die Berechnung eines Arbeitspakets der letztgenannten Art durchschnittlich 10 Stunden dauern.

Welche Systemmindestanforderungen stellt die LHC@home-Anwendung?

Für das Betreiben von LHC@home ist der verfügbare Arbeits- und der Festplattenspeicher wichtig. Zur Zeit werden ungefähr 60 Megabyte Arbeitsspeicher (RAM - englisch Random Access Memory) und 30 Megabyte Festplattenplatz benötigt, damit der Verwaltungsserver dem Computer Arbeit zuweist. Das Ablaufdatum eines Arbeitspakets beträgt zwei Wochen und daher sollte Ihr Computer in der Lage sein, während dieser Zeitspanne ein Arbeitspaket berechnen zu können. Im Falle dass Ihr Computer hauptsächlich Berechnungen für LHC@home ausführt, sollte ein Prozessor (CPU - englisch Central Processing Unit) der Klasse Pentium oder besser genügen. Wenn der BOINC-Client allerdings selten ausgeführt wird, ist ein schnellerer Prozessor von Nöten.

Kurz zusammengefasst:

Warum ist oft keine Arbeit verfügbar?

Die Berechnungen, die LHC@home durchführt, basieren auf verschiedenen Studien. Es kann sein, dass zuerst eine Studie abgeschlossen werden muss, bevor eine weitere gestartet werden kann. Die LHC@home-Verantwortlichen setzen alles daran, immer Arbeit zur Verfügung stellen zu können, aber manchmal kann es sein, dass zuerst alte Resultate analysiert werden müssen, bevor neue Arbeit versendet werden kann. Wenn mal keine Arbeit verfügbar ist, sollte man in Betracht ziehen, nebenbei an einem anderen BOINC-Projekt teilzunehmen.

Eine Liste aller BOINC-Projekte finden Sie hier.

Bildschirmschoner

Der Bildschirmschoner der LHC@home-Anwendung
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Der Bildschirmschoner der LHC@home-Anwendung

Was bedeuten die Grafiken des Bildschirmschoners?

Im grossen Bereich in der Mitte des Bildschirmschoners wird eine gewisse Anzahl von sich bewegenden Partikeln dargestellt, ähnlich wie diejenigen, die von der LHC@home-Anwendung, Sixtrack genannt, simuliert werden. Ihre Bewegungen werden von einem Algorithmus vorgeschrieben, der nichts zu tun hat mit der eigentlichen Berechnung von Sixtrack. Es existieren allerdings Pläne für eine neue Version des Bildschirmschoners, bei dem der tatsächliche Querschnitt des von Sixtrack simulierten Partikelstrahls im LHC dargestellt wird.

Am unteren Rand des Bildschirmschoners wird die Anzahl der bereits abgeschlossenen Umlaufsimulationen und die Gesamtanzahl der Umläufe in einer Fortschrittsanzeige dargestellt. Je nach Arbeitspaket werden entweder 10'000, 100'000 oder eine Million Umläufe von Teilchen im LHC simuliert.

Siehe auch: Wie lange dauert die Berechnung eines Arbeitspaketes?

Gleich darüber finden Sie links das Gesamtguthaben des Computers, auf dem diese Berechnung stattfindet (your host's credit) und rechts daneben Ihr Gesamtguthaben (your total credit).

Bitte beachten Sie:
Oftmals entsprechen diese Angaben nicht der Wirklichkeit, sondern zeigen nur jene Informationen, die beim letzten Kontakt (z. B. Projekt aktualisieren im BOINC Manager) mit dem Verwaltungsserver von LHC@home übertragen wurden. Möglicherweise wurde Ihnen in der Zwischenzeit weitere Punkte gutgeschrieben.

Wie kann ich den Bildschirmschoner mit Maus und Tastatur steuern?

Was bedeutet die "Autopilot"-Funktion im Bildschirmschoner?

Um zu gewährleisten, dass die Bildschirmschonerausgabe die eigentliche Berechnung nicht zu stark herunterbremst, haben die LHC@home-Entwickler die Funktion "Autopilot" in den Bildschirmschoner eingebaut. Diese Funktion reduziert die Anzahl der angezeigten Teilchen und verändert andere Einstellungen, um sicherzustellen, dass die LHC@home-Anwendung jede Sekunde eine gewisse Mindestanzahl von Umläufen berechnet. Es steht Ihnen immer noch frei, die Bildschirmschoner nach Ihren Wünschen zu verändern, aber nach einer gewissen Zeit wird der "Autopilot" die Einstellungen zu Gunsten der Berechnungsgeschwindigkeit wieder zurücksetzen. Im Falle dass Sie die Einstellungen nicht verändern, wird der "Autopilot" gewährleisten, dass die Berechnung so schnell wie möglich erfolgt.